Dienerinnen des Heiligen Geistes von der ewigen Anbetung
am 8. Dezember 1896 durch Arnold Janssen gegründet

Die Dienerinnen des Heiligen Geistes, kurz Steyler Anbetungsschwestern genannt, sind diese dritte und jüngste Gründung des heiligen Arnold Janssen, der sie als kontemplativ-missionarische Gemeinschaft 1896 ins Leben rief, um seinen beiden aktiven Kongregationen, der Steyler Missionare und den Steyler Missionsschwestern den betenden Rückhalt zu geben. Er wusste: Alle Arbeit im Reiche Gottes, in der Heimat und in der Mission, braucht die Gnade Gottes. Gnade aber muss erbeten werden. "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben", und, so sagt Jesus, "ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben" (Joh 10, 10b. 6,35)
Seine Fülle zu empfangen und sie weiterzugeben für das Leben der Welt, ist Berufung und Auftrag der Steyler Anbetungsschwestern.
Sie verwirklichen ihre Sendung durch ihr kontemplatives Leben im Lobpreis und der Anbetung des eucharistischen Herrn im Dienst
der Glaubensverkündigung und in Gebet und Opfer für alle Menschen. In der Verborgenheit und im Schweigen ihres klausurierten
Lebens, im "ora et labora" ihres Tagewerkes, wissen sie sich solidarisch mit allen Menschen. Sie tragen die Hoffnung der Welt
vor den allmächtigen Gott. Sie setzen ihr Leben ein, damit Sein Reich des Friedens, der Gerechtigkeit und Liebe alle Menschen
umschließe.
Gegenwärtig wirken Steyler Anbetungsschwestern mit rund 400 Mitglieder in 20 Konventen in Deutschland, den Niederlanden, Polen,
den USA, Argentinien, Brasilien, Indien, Indonesien, auf den Philippinen und Togo.
Hier unten können Sie ein etwa 4-minütiges Video ansehen, um einen kleinen Eindruck vom Innenleben des Klosters St. Gabriel der Steyler-Anbetungsschwestern in Berlin zu erhalten.

