Seiteninhalt
Leitbild der Gemeinde Heilig Geist
Leitbild der Pfarrei Heilig Geist in Berlin-Charlottenburg
- Die Geschichte unserer Pfarrei beginnt kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Der damalige Pfarrer der Herz-Jesu-Pfarrei und spätere Märtyrer Bernhard Lichtenberg gründete neue pastorale Zentren und gewann mehrere Ordensgemeinschaften für deren Betreuung. Die Steyler Missionare übernahmen damals, im Jahre 1922, die Heilig-Geist-Kuratie. Die Zahl der katholischen Christen liegt im Erzbistum Berlin unter 10 Prozent. Diese Diasporasituation prägt das Leben auch unserer Gemeinde.
- Unsere Pfarrei versteht sich im Wesentlichen als eine Weggemeinschaft von Glaubenden und Suchenden. Wie die Jünger von Emmaus erfahren wir Christus als unseren Wegbegleiter. Aus dieser Gemeinschaft erwachsen die für die Gemeinde typischen Engagements und Schwerpunkte.
- Ein besonderes Charakteristikum der Gemeinde Heilig Geist ist das pastorale Zusammenwirken von Gemeinde und Kommunität der Steyler Missionare:
• Täglich wird in der Gemeinde Eucharistie gefeiert. Dieses ist möglich, weil sich eine Kommunität von Ordensleuten in die Gemeinde einbringt.
• Seit 1986 ist die philippinische Gemeinde hier ansässig und wird von einem philippinischen Seelsorger, ebenfalls Steyler Missionar, geleitet. - Seit ihrer Gründung ist in der Gemeinde ein starkes Engagement von Familien zu bemerken, welches von der nachkommenden Generation als wertvoll erkannt und von ihr als Dienst an der Gemeinde übernommen wird. Dies erleichtert es auch neu Hinzukommenden, sich in der Gemeinde ideenreich und mitverantwortlich einzubringen.
- Durch christliche Präsenz in Kindergarten und Schule gibt die Gemeinde Kindern und ihren Familien Orientierung.
- Glaubensverkündigung als wesentlicher Auftrag von Gemeinde verwirklicht sich in Heilig Geist neben der "Pflege des göttlichen Wortes" (Auftrag der Steyler Missionare) ganz besonders in der Kirchenmusik. Diese verbindet alle Generationen durch verschiedenste Stilrichtungen, in unterschiedlichen liturgischen Feiern (z.B. Eucharistiefeiern: Hochamt, Choralamt, Familiengottesdienst, Jugendmesse, u.a.; Wortgottesdienste: Abendlob, Andachten, u.a.)
- In folgenden Bereichen nehmen Gemeindemitglieder Mitverantwortung wahr:
• Gestaltung der Liturgie (Liturgiekreise)
• Kirchenmusik (Chöre: Kinderchor, Jugendchor, Singekreis, Kirchenchor, Choralschola)
• Liturgische Dienste (Ministranten, Lektoren, Gottesdienstbeauftragte)
• Kinder- und Jugendarbeit
• Erstkommunion- und Firmkatechese
• Seniorenarbeit (Besuchsdienste, Veranstaltungen)
• Ökumene ("ökumenischer Spaziergang", Gesprächskreis, Chorgemeinschaft)
• Eine-Welt-Engagement - Auf folgenden Gebieten soll die Mitverantwortung vertieft werden:
• Intensiver Austausch mit der philippinischen Gemeinde
• Vorbereitung von gruppen- und projektorientierten Gottesdiensten
• Sensibilisierung für Ehrenämter in der Gemeinde
• Regelmäßige Schulung von Ehrenamtlichen
• Verstärktes Engagement für alte, kranke und einsame Menschen
• Wahrnehmen und Annehmen der Randgruppen in der Gemeinde
• Stärkere Zusammenarbeit mit den katholischen Nachbargemeinden
• Gemeinsame Aktivitäten mit den evangelischen Nachbargemeinden
• Geistliche Begleitung der verschiedenen Gruppen und Kreise
• Zugehen auf neue Gemeindemitglieder
• Angebote für Konfessions- und Religionslose, für Kirchenferne und Suchende
• Finanzielle Absicherung der Gemeindearbeit - Bei allen Aktivitäten bleibt das Ziel, die christliche Botschaft als persönliche Kraftquelle und als Basis jeglichen Engagements zu bejahen.
Berlin, den 14. März 2006 (Aktualisierung in Bearbeitung)
