
Seit Oktober 2011 sind wir mit den Kindern auf Spurensuche. Wir haben damit begonnen, das Geheimnis der Gemeinschaft ist zu
ergründen. Die Kinder hatten Gelegenheit die anderen Kinder ihrer Gruppe und uns Erwachsene kennen zu lernen, wir haben uns
an die Taufe als Beginn der Gemeinschaft mit anderen Christinnen und Christen erinnert, wir haben uns einzelne Stationen auf
dem gemeinsamen Weg zur Erstkommunion angeschaut und wir hörten von Menschen, die ihren Glauben durch Wort oder Tat weitergegeben
haben. In einem Weggottesdienst im November haben die Kinder ein „Kommunionversprechen“ gegeben:
Ich bin auf dem Weg zu Gott.
Meine Eltern wollten, dass ich als Kind Gottes lebe.
Deshalb wollten sie, dass ich getauft werde.
Sie haben zugestimmt,
dass ich Jesus noch näher kommen darf.
Jesus kommt zu mir in der heiligen Kommunion.
Mein Versprechen:
Ich, (Name) möchte zur heiligen Kommunion gehen.
Ich verspreche, mich gut vorzubereiten.
Diese Versprechen haben wir in eine Burse, einen speziellen Beutel, getan und heben sie jetzt in der Kirche auf, um uns in den Weggottesdiensten immer wieder daran zu erinnern, dass wir ein gemeinsames Ziel haben.
Wir haben außerdem schon unsere Gemeinde Heilig Geist besser kennen gelernt, und erfahren, dass wir alle wichtige Glieder
in dieser Kette sind: die Gemeinschaft der Kirche. Den Kirchenraum haben wir erkundet und bisher Unbekanntem sind wir auf
die Spur gekommen.
Bei der Gestaltung eines Familiengottesdienstes im Januar haben wir uns mit dem Evangelium auseinandergesetzt, in dem wir alle zu Menschenfischern werden sollen. Die Kinder haben dabei das Evangelium nachgespielt. Als Erinnerung an unsere Sendung als Menschenfischer und als besonderes Geheimzeichen der Christen haben die Kinder selbst gebastelte kleine Fische aus Draht und Perlen an die Gottesdienstbesucher verteilt.
Als Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung steht das Gleichnis vom Barmherzigen Vater (oder Der verlorene Sohn) im Mittelpunkt. Versöhnung ist dabei ein zentraler Begriff, den die Kinder besser kennen gelernt haben, indem sie die Vergleiche aus dem Lied „Wie ein Fest nach langer Trauer“ in leuchtenden Bildern dargestellt haben. Versöhnung erscheint hier wie „ein Brief nach langem Schweigen“, „ein offenes Tor in einer Mauer“ oder wie „ein Regen in der Wüste“.
Abschluss und Höhepunkt der Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung ist die Feier der Erstbeichte im Februar.
Weitere Stationen auf unserem Weg bis zur Erstkommunion sind auf dem angefügten Arbeitsblatt dargestellt, das wir mit den Kindern als Orientierungshilfe erarbeitet haben.
Die Gemeinde Heilig Geist begleitet unsere Erstkommunionkinder auf ihrer Spurensuche unter anderem durch Gebetspatenschaften.
Ihr Erstkommunionteam
