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Flüchtlingsarbeit  

Flüchtlingshilfe

 

Seit Ostern 2015 sind wir aus Heilig Geist mit unseren evangelischen Nachbarn von der Friedensgemeinde deutlich näher zusammengewachsen und inzwischen auch sehr herzlich verbunden. Aktueller Anlass war damals die Flüchtlingskrise und der gemeinsame Wunsch, den in unserer Nachbarschaft einquartierten Flüchtlingen offen zu begegnen und mitzuhelfen, ihnen – zumindest vorübergehend – ein Stück Heimat in Westend zu geben. Inzwischen sind daraus neben allen möglichen spontanen Hilfsaktionen zwei dauerhafte Projekte entstanden, die ohne den unermüdlichen Einsatz ganz vieler und die große Unterstützung durch unsere Gemeinden und die Herz-Jesu-Schule nicht möglich wären:

 

Jeden Sonntag Nachmittag …

… gehen wir zum Flüchtlingsheim in der Eschenallee 3 und holen dort um 14 Uhr unsere neuen Nachbarn ab, um mit ihnen den Nachmittag zu verbringen – in Heilig Geist, im Ruhwaldpark, in der Friedensgemeinde, in der evangelischen Gemeinde Neu-Westend, in der Herz-Jesu-Schule, im Zoo oder wo auch immer. Wir spielen zusammen, wir basteln, wir reden, wir trinken Kaffee, wir machen Ausflüge; kurz gesagt: wir machen all das, was man mit Freunden tut – und Freunde sind wir inzwischen geworden, über alle ethnischen und religiösen Unterschiede hinweg.

 

 

 

 

Jeden Montag und Mittwoch Abend …

… treffen wir uns in der Herz-Jesu-Schule mit jugendlichen Flüchtlingen, die alleine, ohne ihre Familien nach Deutschland gekommen und derzeit in Wohnheimen in unserer Nachbarschaft untergebracht sind. Momentan handelt es sich hauptsächlich um Jungs im Alter von 15 bis 18 Jahren aus Afghanistan. Zwischen 19 und 21 Uhr versuchen wir, ihnen Deutsch beizubringen, wir helfen bei Hausaufgaben, spielen mit ihnen und machen zum Abschluss immer auch ein wenig Sport.

 



 


 


 

Beide Gruppen verstehen sich als absolut offen und sind nur locker organisiert. Jede/r, die/der mithelfen möchte, ist herzlich willkommen und muss auch nur dann teilnehmen, wenn es ihre/seine Zeit wirklich zulässt. Auch besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Organisiert wird alles über Teilnehmer-Listen im Internet, so dass man ohne großen Aufwand sehen kann, wo und wann noch Hilfe gebraucht wird.

Martin Kögel


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