Vor rund einem Jahr, am 29. Januar 2022, wurde das Kloster Gabriel geschlossen. Die Schwestern fanden keinen Nachwuchs mehr... Seit Dezember 1937 hatten die „Dienerinnen vom Heiligen Geist der ewigen Anbetung“, wie die Rosa Schwestern richtig heißen, im Kloster Gabriel ununterbrochen gebetet. Um diese Gebetskultur nicht völlig aufzugeben, fand sich unmittelbar mit der Schließung eine Gruppe von Betenden aus unterschiedlichen Gemeinden zusammen, um das Licht der Ewigen Anbetung zumindest auf kleiner Flamme aufrecht zu erhalten. Das Ganze verbunden mit der Hoffnung, dass das Kloster eines Tages wiedereröffnet werden kann. Seit dem 15. Februar 2022 trifft sich nunmehr der Gebets- und Meditationskreis jeden Dienstag, um zwischen 19.30 und 21.00 Uhr in Heilig Geist die Tradition der eucharistischen Anbetung fortzuführen. Und die Gruppe freut sich über alle, die sich ihr anschließen oder einfach nur einmal „vorbeischauen“. Dabei werden die Abende jeweils etwas unterschiedlich gestaltet: Am ersten und dritten Dienstag bieten Gloria und die Felipinas eine Anbetung mit Rosenkranz und Litanei an. Wobei am Anfang und Ende der Anbetung jeweils englisch-sprachige Lieder aus ihrem Repertoire gesungen werden. Am vierten Dientag im Monat leiten Pater Ricardo und Linda Rosenkranz und Litanei, die sich an der Anbetung Lateinamerikas orientieren. Und am zweiten (und fünften) Dienstag im Monat laden Christian und Bernd zur stillen Anbetung. Außer kurzem Gesang am Anfang und Ende gibt es nur Stille. Jeder betet für sich. Diese Dienstage haben eher meditativen Charakter und gehen auf die Bitte derer ein, die in der Stille mit Gott sein wollen.
Unabhängig vom Gebets- und Meditationskreis findet in Heilig Geist eine weitere eucharistische Anbetung jeweils samstags um 17.00 Uhr statt.
