Der Familiengottesdienst mit den Familien der RKJW-Kinder am 17.07. war zugleich der Start der Religiösen Kinder- und Jugendwoche der Gemeinde Heilig Geist in Kooperation mit der Herz Jesu Schule.
Im Anspiel wurden die Personen Aaron und Miriam vorgestellt, wie sie sich Sorgen um ihren kleinen Bruder Mose machen, der aus Not von der Mutter im Nil in einem Weidenkörbchen ausgesetzt wurde. An jedem der sechs Tage wurde den teilnehmenden Kindern dann morgens und abends eine weitere wichtige Lebensstation von Mose durch die darstellenden Anspielkinder kindgerecht vermittelt.
Die Geschichte von Mose ist sehr bewegt, und getreu dem Motto machten sich die Kinder und Jugendlichen ebenfalls auf den Weg, zunächst als Fahrt und Fußweg bis nach Alt-Buchhorst, aber an allen weiteren Tagen ebenfalls in den Morgengebeten mit Gesten, dem täglichen Gruppentanz, für die jeweils die Helfer die Choreo eingeführt hatten. Manche der eigens für die RKW zusammengestellten Lieder wurden mit Bewegungsspielen verbunden, andere mit Gesten gesungen, und in einem Workshop mit Marianne Müller konnten die Kinder selbst passende Gesten und Klatschrhythmen zu dem Lied „Bleib nicht stehn“ entwickeln.
Pater Jérémie Sossou übte ebenfalls mit den Kindern am Nachmittag eine Choreographie ein zu einem französischsprachigen Musiktitel aus seinem Heimatland Togo. Besonderen Spaß machten dabei die sehr schnellen Wirbel, die mit zwei Tüchern in der Hand hervorgerufen wurden.
Höhepunkte der RKJW waren sicherlich das gemeinsame Schauen des WM-Finales, das Geländespiel zu den 10 Plagen, der Badeausflug, die Gruppenspiele, die Abendwanderungen und der Bunte Abend, an dem alle Gruppentänze und die eingeübten Choreographien gemeinsam getanzt wurden. Aber auch die vertiefende Arbeit zum Tagesthema in den Altersgruppen war eine Bereicherung, und bei den Abendandachten konnten alle nochmal zur Ruhe kommen und den Tag Revue passieren lassen.
Neben dem großen Bewegungsangebot durch Tanz, Fußball und Tischtennis wurde auch kreativ gebastelt und gewerkelt. Eine Holzplatte wurde geraspelt und geschliffen, und ein brennender Dornbusch stellte als Sinnbild von Gottes Gegenwart das RKJW-Andenken dar.
Neu im Team war Pater Yohanes Paji, der von der RKW-Begeisterung angesteckt wurde und schrittweise immer mehr liturgische und andere Aufgaben übernehmen konnte. Auch die jugendlichen Helfer waren ständig im Einsatz, halfen bei der Vorbereitung von Gruppenangeboten und übernahmen eigene Aufgabenbereiche wie den Zimmer-Check und die Anleitung von Spielen und Tänzen.
Die Eltern konnten täglich die Erlebnisse der Kinder auf dem Elternblog, den die Kinder mit ihren Berichten und Bildern selbst erstellt haben, lesen und waren dadurch thematisch mit einbezogen. Am Freitag kehrte die Gruppe gutgelaunt und in Vorfreude auf die Eltern zurück in die Gemeinde.
Am letzten Feriensonntag, dem 23.08., feiern die Kinder und Jugendlichen zusammen mit ihren Familien und der Gemeinde einen Abschlussgottesdienst, an dem die schönsten Lieder gesungen und die Tänze wiederholt werden; ein letztes Anspiel fasst die Geschichte von Mose noch einmal zusammen. Es ist die Gelegenheit, sich wiederzusehen, Erinnerungen auszutauschen und mit den Helfern zu spielen.
Lydia Funke für das RKJW-Team
