Meldung

Weihnachtsgruß

Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser,
schon zum zweiten Mal feiern wir Weihnachten in der herausfordernden Zeit der Coronapandemie. Es ist besonders schmerzlich, wenn wir zu Weihnachten nicht gelassen feiern können, weil wir fürchten müssen, dass wir uns einander mit dem Virus anzustecken könnten. In dieser berechtigten Furcht und diesen Sorgen um Gesundheit und Wohlergehen unserer Familien und Mitmenschen in den jetzigen Umständen gesellt sich Gott zu uns in seinem Sohn Jesus Christus. Gott möchte uns Vertrauen schenken und unsere Zuversicht mit der Botschaft stärken: „Fürchte dich nicht!“ Dieses war die Engelsbotschaft zu Maria, zu Josef und zu den Hirten auf dem Felde. Sie alle hatten berechtigte Ängste und Furcht. Und gerade dem Erschrecken und dem Zittern der menschlichen Furcht, begegnet Gottes Engel mit dem himmlischen Zuspruch: „Fürchte dich nicht!“
Die frohe Botschaft der Menschwerdung Jesu klammert die Furcht nicht aus. Gott wird Mensch, gerade in der Furcht, in den konkreten Unsicherheiten und Nöten unserer Zeit. Gott wendet sich uns in seinem Sohn Jesus Christus zu, solidarisiert sich mit uns und lädt uns ein, dasselbe zu tun. Und je mehr wir das tun, können wir unsere Lebensängste überwinden und die tiefe Freude, den tragenden inneren Frieden und die große Hoffnung zu Weihnachten miteinander teilen und einander Halt und Kraft schenken.
In der Freude über die Menschwerdung des Gottessohnes bin ich in diesen weihnachtlichen Tagen Ihnen allen besonders verbunden und wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein bereicherndes und segensreiches Weihnachtsfest und ein erfüllendes, gesundes und von Gott begleitetes Neues Jahr 2022. Frohe Weinachten und gesegnetes Neues Jahr.

Ihr P. Tanye