...vor 10 Jahren, am 07.01.2015, die Sternsinger aus unserer Gemeinde Heilig Geist bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeladen waren? Unsere Sternsinger-Vertreterinnen bei der Bundeskanzlerin zur 57. Aktion Dreikönigssingen waren: Leonie Funke (14), Lilit Rooß (11), Marie Sücker (13) und Luise Schmitz-Stevens (12) sowie als Begleiterin Sibylle Rooß. Zum Gruppenfoto mit der Bundeskanzlerin und zwei Bundes-Ministerinnen (eine davon Kulturstaatsministerin Monika Grütters) stellten sich zugleich auch auf: Prälat Dr. Klaus Krämer (seit 1. Advent 2024 Bischof von Rottenburg-Stuttgart), Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ und „missio“-Präsident, und Pfarrer Simon Rapp, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
... vor 45 Jahren, 1980, eine Kinderschola unter Leitung der Gemeindereferentin Monika Patermann entstand? Dazu schreibt Br. Franz Schneider auf Anfrage zur Kinderschola: „Es gab mehr oder weniger immer Kinder, die auch in der Liturgie mitgesungen haben. Das war wohl bei Frau Schmittke so, als auch später bei Frau Patermann. Sie war ja jugendlich bewegt und hat mit den Kindern wohl auch in der Kindermesse gesungen. … Ähnlich war es mit der Choralschola. … Als dann Herr Möller angestellt war [01.10.1983], hat er das alles systematisiert und fachmännisch in die Hand genommen, auch mit den Kindern.“
...vor 55 Jahren, zum 01.01.1970, die Herz-Jesu-Schule und die Liebfrauenschule und neben diesen weitere 29 Schulen vom Erzbistum als Träger übernommen wurde? Die Herz-Jesu-Schule wurde bereits 1945 an der Preußenallee von Ordensfrauen, den Sacre coeur Schwestern, gegründet, die heute – seit 01.11.1949 - an der Insterburgallee liegt. Die Liebfrauenschule, die nach dem Zweiten Weltkrieg am 01.06.1945 in der Ahornallee 33 neu eröffnet wurde, war zunächst am Königsweg 23, heute Wundtstraße am Liezensee. Am 30.10.1944 wurden dort 11 Frauen und 7 Schwestern durch Luftminen getötet. Seit 1945 war die Liebfrauenschule zunächst auf unserem Pfarrgebiet in der Ahornallee 33. Bei der Neu-Festsetzung der Grenzen zwischen Heilig Geist und St. Canisius zum 1. Oktober 1962 wurde die östliche Seite der Ahornallee bis zur Platanenallee St. Canisius zugeschlagen. Damit gehört die Liebfrauenschule zu diesem Zeitpunkt nach St. Canisius.
...vor 95 Jahren, am 01.01.1930, die erste Amtszeit des zweiten Kuratus, P. Balkenhol, endete? Er sorgte dafür, dass die neue Kuratie von der Generalleitung der Steyler Missionare nicht aufgegeben wurde. Zweimal musste das Aufhebungsedikt rückgängig gemacht werden. Die Veranlassung war eine zweifache. Im Weltklerus herrschte Verstimmung darüber, dass im Westen von Charlottenburg, der vornehmsten Wohngegend, Ordensleute saßen. Neben anderen war es Delegaturrat Breuer, Pfarrer von St. Pius, der sich missfällig äußerte und den Weihbischof Josef Deitmer (vom 01.05.1923 bis 16.01.1929 Weihbischof von Berlin) auf seine Seite zog. Letzterer gab seiner Meinung so laut Ausdruck, dass die Generalleitung der Steyler Missionare davon erfuhr. Der damalige Generalsuperior, P. Wilhelm Gier SVD, kam in jener Zeit von einer mehrjährigen Visitationsreise in den überseeischen Missionen zurück. Die Not, die dort an Arbeitskräften herrschte, ließ ihn nur die Missionen sehen. So soll er den Ausspruch getan haben: "Wäre ich in Europa gewesen, wäre Berlin nie angenommen worden.“ Nicht ohne den Einfluss von Pfarrer Bernhard Lichtenberg bestand aber Weihbischof Deitmer doch darauf, dass die Steyler Missionare die Kuratie behielt. Später kam eine zweite Krise, in der es so weit kam, dass bereits ein neues Arbeitsfeld im Osten Berlins, später im Norden, gesucht wurde, damit endlich Ruhe würde. Die heutige Kuratie „St. Rita“ in Reinickendorf, wo die Augustiner-Patres wirkten, wurde dafür ausersehen. Pate dabei stand P. Gehrmann SVD, Sekretär des Apostolischen Nuntius. Doch auch diesmal scheiterte der Plan der Gegner, Heilig Geist blieb den Steyler Missionaren anvertraut. Der Kuratus konnte es sich als einen großen Erfolg verbuchen, dass die Steyler Missionare in Berlin vertreten blieb. Die zweite Sorge des Kuratus war die Sicherstellung eigner Räume für ein Kirche und für ein Pfarrhaus (Ordenshaus). Schon längst war der Auszug aus dem Elisabethstift aus verschiedenen Gründen eine Notwendigkeit geworden. Am 19.08.1930, vor 95 Jahren, wurde dann das Grundstück an der Bayernallee erworben.
...vor 15 Jahren, am 03.01.2010, das neue Signet unserer damaligen Pfarrei Heilig Geist (schwebende Taube vor unserem Kirchturm) unserer Gemeinde vorgestellt wurde? Daraufhin wurde das neue Logo für die Pfarrgemeinde offiziell kreiert: Kirchturm ‚quadratisch, praktisch, gut‘, davor die Taube fliegend, schwebend. Am 30. November 2009 war dieses Logo bereits nach einigen „Begutachtungen“ und kleinen Veränderungswünschen der Pfarrgemeinde zur Verfügung gestellt worden als Geschenk von: „Stadie Werbeagentur GmbH“, Frau Anne Mellin-Stadie und Herrn Manuel Stadie (Eltern des Kommunionkindes Linus) und Roy Lindner-Grafik. Ab jetzt erschienen die Gottesdienstmitteilungen, Briefbögen etc. mit diesem neuen Logo.
...vor 60 Jahren, am 18.01.1965, sich das Präsidium der Legio Mariä in der 500. Zusammenkunft aufgelöst hat? Es war über 10 Jahre davor als erstes in Berlin vom 8. Pfarrer unserer Pfarrgemeinde, P. Heinrich Eidens SVD, gegründet worden.
...seit 60 Jahren, ab 20.01.1965, die monatlichen Seniorennachmittage (jeden 3. Mittwoch im Monat) bei uns stattfinden? Diese Neueinrichtung wurde von unseren älteren Gemeindemitgliedern sehr dankbar begrüßt. Es waren jedes Mal 40 bis 50 Personen bei diesem frohen Beisammensein anwesend. Zunächst tranken sie gemeinsam Kaffee. Dann wurde ihnen ein kleiner Film gezeigt oder ein kleiner Vortrag gehalten. Heute sind sie, obwohl von einem sehr engagierten Team der Pfarrgemeinde vorbereitet und gestaltet, von der Teilnehmerzahl her nicht mehr so stark frequentiert. Die Nachmittage sind wie guter Wein – je mehr Leute kommen, desto besser wird’s! Also schnappt Euch Eure besten Geschichten und lasst uns gemeinsam die Uhren zurückdrehen. Es wird nicht altmodisch, nur klassisch!
...vor 30 Jahren, am 23.01.1995 (Montag), der Verein „Freundeskreis zur Förderung der Kirchenmusik der Katholischen Kirchengemeinde Hl. Geist“ gegründet wurde? Der Verein hat den Zweck, die Kirchenmusik in der Kirchengemeinde Heilig Geist zu fördern und die kirchenmusikalische Arbeit organisatorisch und finanziell zu unterstützen und war darin bis jetzt sehr erfolgreich. Helfen Sie, dass in unserer Kirche weiterhin kraftvoll gesungen und musiziert wird, denn manchmal sagt ein Halleluja mehr als 1000 Worte.
...vor 5 Jahren, am 26.01.2020, dem 3. Sonntag im Jahreskreis, die in den letzten zwei Monaten zuvor sanierte Marienkapelle eingeweiht wurde? In beiden vormittäglichen Sonntags-Gottesdiensten wurde das Thema Maria-Verkündigung aufgegriffen, welche auf dem Sandsteinrelief dargestellt ist. Das Sandsteinrelief ist neben unserem Kreuzweg und unserer Kirchenglocke als einziges Kunstwerk unserer ursprünglichen Kirchenausstattung (1932) erhalten geblieben und damit für uns ein besonderer Schatz. Vor der Einweihung gab Herr Martin Kögel vom KV eine eindrückliche Einführung. An der Wand neben dem Relief ist aus dem Heilig-Geist-Hymnus „Komm Heiliger Geist, der Leben schafft“ als neuer Schriftzug angebracht.
