... vor 55 Jahren, am 14.07.1968, Umbau- und Renovierungsarbeiten in unserer Kirche begonnen wurden, die am 01.09.1968 abgeschlossen wurden? Am 10.09.1968 wurde der neue Hochaltar „versus populum“ aufgestellt, aufgrund der Liturgiereform des II. Vaticanums „zum Volk hin“. Dieser Altar – am 16. Mai 1969 vom Bischof konsekriert - wurde im Jahr 1988 durch unseren jetzigen Altar ersetzt. Im selben Jahr 1988, also vor 35 Jahren, erhielt unsere Kirche die stärkste Veränderung durch die letzte Renovierung. In diesem Zustand kennen und schätzen wir unsere heutige Kirche.
...vor 50 Jahren, am 31.07.1973, sich P. Hermann Josef Menge als Kaplan verabschiedete? Er wurde ab 02.09.1973 Internatsleiter im Steyler Haus in Ingolstadt. P. Menge war 4 ½ Jahre in Heilig-Geist als Kaplan tätig. Er hatte zum 15. Februar 1969 P. Demes als Kaplan abgelöst. Vor 10 Jahren, am 17.08.2013, kehrte er wieder nach Berlin zurück. Leider verstarb er vor 5 Jahren, am 21.02.2018, an den Folgen eines Verkehrsunfalls, den er 6 Monate zuvor beim Überqueren einer Straße in Berlin erlitt. Als Kaplan und Jugendseelsorger setzte sich P. Menge für die Vollendung des Jugendheimes ein. Er initiierte im Mai 1972 auch eine Jugendschola, die rhythmische Lieder sang und die Jugendmessen inhaltlich mitgestalteten. Aus der „Jugendschola“ wurde im Herbst 1989 der uns bekannte „Singekreis“, der im letzten Jahr sein 50jähriges Bestehen feiern konnte und mit ihm Carola Schmidt-Schimek als Chorleiterin über diese 50 Jahre. Danke!
...vor 75 Jahren, vom 07.07. bis zum 03.08.1948, auf den Olympia-Stadion-Terrassen, 200 arme Kinder betreut wurden? (Dies wurde in den nächsten Jahren jeweils wiederholt). Unser damaliger Kaplan, P. Koitka, verzichtete auf seine Ferien zugunsten der von ihm organisierten Ferienbetreuung. Bei der damals fast allgemeinen Unterernährung der Kinder infolge der Kriegs- und Nachkriegsverhältnisse war das ein sehr hilfreiches Werk. Den Kindern wurde eine Fülle von religiösen und sportlichen Anregungen geboten. Bei den noch schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen war es nicht leicht, die nötigen Mittel zusammen zu bekommen, um einen ganzen Monat hindurch so viele hungrige Kinder zu speisen. P. Koitka hatte dafür ein ganzes Komitee gegründet, zu dem neben der Pfarrgeistlichkeit vor allem die Sacré-Coeur-Schwestern von der Herz-Jesu-Schule mit ihrer überaus großzügigen Mutter Wehrhan an der Spitze gehörten.
