… vor 25 Jahren, am Pfingstsonntag, dem 03.06.2001, eine Ökumenische Nachtwanderung der Gemeinden im Westend auf dem „Weg zum gemeinsamen Kirchentag 2003“ stattfand? Die Wanderung begann um 20 Uhr in der Evangelischen Gemeinde, Eichenallee, war dann um 20.30 Uhr vor der Katholischen Gemeinde Heilig Geist, Bayernallee und um 20.50 Uhr bei der Anglikanischen Gemeinde St. Georges Chapel, Preußenallee und um 21.30 Uhr in der Evangelischen Friedensgemeinde, Tannenbergallee. Danach bestiegen sie gemeinsam den Teufelsberg.
… vor 25 Jahren, über Pfingsten (03./04.06.2001), der Singekreis nach Schweden fuhr. Im Jahr davor war die Tanzgruppe „Die Wikinger“ aus Stockholm zu Gast in unserer Gemeinde. Die freundschaftlichen Kontakte hielten, so kam es zum Gegenbesuch. Höhepunkt der erlebnisreichen Fahrt war der Auftritt bei der englischen Messe in der Sankt-Eugenia Gemeinde im Herzen der Stadt, welche der Singekreis gemeinsam mit einem Chor aus Uganda musikalisch gestaltete. Die anschließende Feier wurde mit ihren vielen Nationalitäten zu einem wahren Pfingstwunder.
… vor 5 Jahren, am Montag, dem 07.06.2021, in St. Canisius die Voten für den Patronats-Namen des neuen pastoralen Raumes (Pfarrei) ausgezählt wurden? Das Ergebnis war wie folgt: 1. Christi Auferstehung 242 Voten; 2. Katharina von Siena 221 Voten; 3. Cäcilia 151 Voten. Eine Stimme war ungültig und es gab sechs Enthaltungen, somit haben sich 621 Pfarrgemeindemitglieder an dem Votum beteiligt. Nach Aussage der damaligen Verwaltungsleiterin, Frau Kristin Münchow, war diese Wahlbeteiligung hoch. Das Leitwort des pastoralen Raumes – wer weiß es noch? - lautet „Ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Zeit“. Es soll durch das pastorale Leben führen.
… vor 5 Jahren, am 08.06.2021, der Präses des Heilig Geist Kollegs persönlich durch die Generaloberin Sr. M. Magdalena Kruse und der Generalrätin Sr. M. Debora über die Entscheidung zur Schließung des Anbetungsklosters in Berlin informierte? Die Generaloberin führte hauptsächlich personelle und finanzielle Gründen an. Erzbischof Dr. Heiner Koch wurde dann am Abend des gleichen Tages in einem persönlichen Gespräch durch die Generaloberin informiert. Auch der Erzbischof war sehr betroffen. Es war für Berlin ein rabenschwarzer Tag. Die Nachricht wurde in der Gemeinde und darüber hinaus weitgehend mit Bestürzung wahrgenommen.
… vor 35 Jahren, am Sonntag, dem 09.06.1991, um 20 Uhr ein Orgelkonzert in unserer Kirche mit Werken von J. S. Bach u. a. stattfand? Die Orgel spielte kein geringerer als Stefan Schuck. Dieser ist seit 1992 musikalischer Leiter des Hugo-Distler-Chors und des Chores sirventes berlin. Er ist auch der Gründer und Leiter des NoonSong, einer neuen Gottesdienstform, welche seit 01.11.2008 jeden Samstag um 12 Uhr in der Kirche Am Hohenzollernplatz Berlin stattfindet. Nach Christoph Möller hatte sich Stefan Schuck 1989 bei uns als Kirchenmusiker beworben, nachdem Christoph Möller am 30.09.1989 bei uns als Chorleiter und Organist aufhörte und an die Liebfrauen-Schule ging. Der KV entschied sich am 13.11.1989 jedoch für Frau Sabine Schweizer, die vom 01.02.1990 bis zum 30.06.1993 bei uns als Kirchenmusikerin tätig war.
… vor 70 Jahren, ab 10.06.1956, jeweils sonntags auf allgemeinen Wunsch in der Kapelle der Liebfrauenschule, Ahornallee 33, durch einen Seelsorger von Heilig Geist eine Hl. Messe gefeiert wurde? Dies war eine Frucht der Volksmission. Damals nahmen 100 bis 130 Gottesdienstbesucher aus diesem Gebiet daran teil. Es ist nicht überliefert, wie lange dieses so blieb.
… vor 30 Jahren, am Montag, dem 10.06.1996, aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der Steyler Anbetungsschwestern die gesamte Steyler Berliner Ordensfamilie (Steyler Missionare, Steyler Missionsschwestern, Steyler Anbetungsschwestern) in das Berliner Anbetungskloster eingeladen wurde? Schon das war ein Novum. Um 11 Uhr feiert P. Provinzial Otto Starmanns SVD eine Dankmesse, anschließend fand ein frohes Beisammensein im Garten des Anbetungsklosters statt. Und: es gab dort eine Grillparty. Der stets fröhliche Malermeister aus St. Wendel, Br. Rudi Schario, war der Grillmeister. Zu dieser Zeit waren mehrere Steyler Mitbrüder aus St. Wendel wegen Renovierungsarbeiten im Schwesternkonvent.
… vor 5 Jahren, coronabedingt seit 15.03.2020, am 10.06.2021, es ein neues Hygienekonzept vom EBO gab? Ab diesem Datum durfte im Gottesdienst in der Kirche wieder gesungen werden, wenn der 2-Meter-Abstand eingehalten werden konnte, was für die Werktagsgottesdienste kein Problem war. Tatsächlich sangen wir dann ab Montag, 14.06.2021, werktags – da weniger Gottesdienstbesucher - wieder in der Kirche (was seit 15.12.2020 nicht möglich war). Im Freien wurde seit Ostern wieder gesungen und samstags/sonntags in der Kirche erstmals ab dem 08.08.2021.
… vor 55 Jahren, am Sonntag, dem 13.06.1971, der Fronleichnamsgottesdienst unserer Gemeinde im Garten der Herz-Jesu-Schule, Insterburgallee 8, stattfand, mit anschließender Prozession zur Heilig-Geist-Kirche? Über 450 Gläubige haben daran teilgenommen und trotz regnerischem Wetter bis zur Heilig-Geist-Kirche durchgehalten. Fünf Jahre später, am Donnerstag, dem 17. Juni 1976, war die Fronleichnamsfeier der Diözese mit unserem Kardinal Alfred Kardinal Bengsch in der Waldbühne. Die Waldbühne war gut gefüllt. Die Feier wurde als schön, aber etwas zu lang empfunden. Trotzdem war es für alle ein großes Gemeinschaftserlebnis, da wir als Katholisches Berlin nach 17 Jahren das erste Mal wieder in der Waldbühne waren. Da die Waldbühne in unserer Gemeinde liegt, verzichten wir in diesem Jahr auf unsere eigene Pfarrfronleichnamsprozession am darauffolgenden Sonntag. Die Pfarrgemeinde wurde verstärkt auf den Waldbühnen-Gottesdienst hingewiesen. Es wurde sogar ein Bus-Pendelverkehr ab dem U-Bahnhof Olympiastadion eingerichtet.
… vor 40 Jahren, 13./15.06.1986 (Freitag-Sonntag), der Kirchenchor einen Ausflug nach Königslutter machte? Vorbereitet wurde er durch Familie Kretschmer, Lamche und Schöps. Die Reise stand unter dem Motto „Heilig Geist geht wieder auf die Reise, mit Herrn Eich und mit Anna Weise, und die Fußballmeisterschaft ist in vollem Gang“ (Zu singen auf den Kanon: Wo man singt…). Ganz erfüllt vom großartigen Kaiserdom, dessen Akustik und dem eigenen Chorgesang, machte sich der Chor am Sonntagnachmittag schließlich auf den Heimweg in dem Bewusstsein: Wir werden im nächsten Jahr wieder verreisen.
… vor 70 Jahren, am Freitag, dem 15.06.1956 (Freitag), der englische Militär-Pfarrer Father Kelleher an den Folgen eines tragischen Auto-Unfalls verstarb? Am Dienstag darauf war um 10 Uhr in unserer Kirche für ihn ein Requiem. Er war in der Pfarrgemeinde Heilig Geist außerordentlich beliebt. Er wurde in seine Heimat (Cork) nach Irland überführt. Die Seelsorger von Heilig Geist übernahmen in nächster Zeit seinen bisherigen Dienst als Militärgeistlicher für die britischen Soldaten (wie auch früher bei seiner Abwesenheit). Die Britische Armee hatte während der Besatzungszeit ihren Stützpunkt in den Gebäuden des heutigen Olympiaparks.
… vor 60 Jahren im Pfarrsaal vor der Kirchenwand eine neue Wand errichtet wurde? Die Renovierungsarbeiten begannen in unserem Pfarrsaal am 16.06.1966. Herr Preuß baute zunächst mit Hilfe der Kolpingsfamilie die neue Mauer gegen die Kirche, Kosten ca. 1.500 DM. Die Gesamtkosten für Maler, Elektriker, Installateur beliefen sich schließlich auf 10.000 DM, die von den Steylern getragen wurden. P. Kuratus der Pfarrei schaffte sodann noch Vorhänge und neue Stühle an.
… vor 5 Jahren, coronabedingt seit 15.03.2020, am Donnerstag, dem 17.06.2021, um 19 Uhr das erste Kirchenchortreffen in diesem Jahr stattfand? Zu Beginn probte der Chor in der Kirche und dann draußen im Garten, bei sommerlichen Temperaturen. Bis dahin fanden ab 21.01.2021 donnerstags regelmäßige Zoomkonferenzen statt, die aber nur von einem kleineren Teil der Chormitglieder wahrgenommen wurden. – Regelmäßige Chorproben (Kirchenchor, Jugendchor, Kinderchor) fanden dann ab 12.08.2021 statt. Für den Singekreis galt dies ebenfalls. Im ersten Halbjahr 2021 probte der Singekreis über Zoom. Am Sonntag, 19.09.2021, sang der Singekreis erstmals wieder seit der Pandemie in der Kirche, um 11.45 Uhr im Gottesdienst und dann nochmals zur Firmung am 19.11.2021.
… vor 5 Jahren, am Samstag, dem 19.06.2021, um 20 Uhr in unserem Innenhof eine Serenade in Form einer Musikalischen Abendandacht stattfand? Über 100 Personen kamen. Die Serenade gestaltete hauptsächlich das Billroth-Quartett und das Orchester Da Ponte, mit gemeinsamen Liedern. Es dürfte das erste Mal in der Geschichte von Heilig Geist sein, dass im Innenhof eine Serenade stattfand. Den geistlichen Teil übernahm der Indonesier, P. Agateus SVD, der damals den in Urlaub befindlichen Pfarrer vertrat. Auch er kam in seiner kommunikativen Art gut an.
… vor 30 Jahren, der inzwischen heiliggesprochene Papst Johannes-Paul II., bei seinem Deutschlandbesuch am 23. Juni 1996 auch Berlin besuchte. Der Papst war für elf Stunden in der Bundeshauptstadt. Zwei Ereignisse hoben sich heraus: Einmal der Gottesdienst im nahen Olympiastadion mit der großen Gemeinde, in dem Domprobst Bernhard Lichtenberg und Karl Leisner seliggesprochen wurden und zweitens die Begegnung am Brandenburger Tor und sein Gang durch das Brandenburger Tor, was durch die Wende nun möglich war. Unsere Chöre und Ministranten aus Heilig Geist wirkten bei der Papstmesse mit. Zu erwähnen ist, dass die Anbetungsschwestern, die sonst ihren Konvent nicht verlassen, geschlossen am Festhochamt im Olympiastadion teilnahmen. Sie saßen in Grau auf den Stühlen auf dem Fußballfeld. Anschließend kamen einige von ihnen durch die Westendallee in die Bayernallee und besuchten unsere Kirche und das Kolleg.
… vor 25 Jahren, am 30.06.2001, die Salvatorianerinnen das Malteser-Krankenhaus in der Pillkaller Allee 1 verließen? Seit der Gründung des Krankenhauses 1966 waren sie die tragenden Säulen im Pflege- und Innendienst des Hauses. Nicht nur für die Patienten, sondern auch für unsere Gemeinde war der Weggang ein großer Verlust. Die Seelsorge der Kranken und Senioren hatten die Steyler bereits zum 01.11.2000 übernommen.
… vor 20 Jahren, zum 30.06.2006, unsere Pfarrei-eigene (2.) Kindertagesstätte in der Insterburgallee geschlossen wurde? Nach vielen Jahren der erfolgreichen Betreuung in der Kita II war die Fortsetzung des Betriebes nicht mehr gewährleistet. Der Halbtagskindergarten war nicht mehr zeitgemäß. Die Räumlichkeiten entsprachen auch nicht mehr den heute geltenden brand- und arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen. Die notwendige Grundsanierung und die Neuausstattung der pädagogischen Infrastruktur waren durch die Pfarrgemeinde nicht finanzierbar. Andererseits benötigte der Hort der Herz-Jesu-Schule ab Sommer 2006 dringend zusätzliche Räume. Der Hort festigte die Attraktivität der Herz-Jesu-Schule. Eine weitgehend sozialverträgliche Lösung für die Mitarbeiter bot sich durch den Bedarf in Kita I (Preußenallee) und im Hort (Insterburgallee) an.
