Meldung

Wußten Sie, dass ... (Mai 2025)

...vor 20 Jahren, zum 01.05.2005, die Steyler Missionare die Seelsorge im Malteser-Krankenhaus (heute „Caritas-Klinik St. Anna, Berlin-Charlottenburg“) und Haus Malta, Pillkaller Allee 1, voll übernommen haben? Zum 01.11.2000 versahen die Steyler Missionare bereits zusammen mit den Salvatorianerinnenin die Krankenhaus- und Altenheimseelsorge. Vorher waren die Salvatorianer*innen dafür zuständig. - Vorgängerin des Malteserkrankenhauses war die "TBC-Klinik" in der Pillkaller Allee 1. Sie wurde im Oktober 1953 geschlossen. Es war ein städtisches 100-Betten Haus. Dieses wurde ebenfalls bereits von den Steyler Missionaren, insbesondere von P. Paul Thelen SVD, von der Bayernallee aus, in den letzten 6 Jahren des Bestehens seelsorglich betreut.

... vor 80 Jahren, am 02. Mai 1945, die Russen nach Charlottenburg kamen? Es gab keine Beschießungen mehr, aber der Pfarrsaal und die Gänge des Heilig Geist Kollegs waren voller Verwundeter.

...vor 70 Jahren, ab 08. Mai 1955, eine neue Ordnung beim Kommunionempfang eingeführt wurde? Im Mittelgang geht es vor und auf den Seitengängen zurück. Auch wer seinen Platz am Gang hat, soll diese Ordnung einhalten. Das hat sich bis heute bewährt.

... vor 120 Jahren Br. Emmeran in Allenstein am 17.05.1905 geboren wurde? Br. Emmeran (1905-1999) wirkte 61 Jahre in Heilig Geist, von 1938 bis 1999. Seine unnachahmliche Art, offen, direkt, tatkräftig und lebensfroh, machten ihn zu einem Original in der Gemeinde. Er war allseits geschätzt und beliebt, unvergessen für alle, die ihn kannten.

... vor 60 Jahren, am 08.05.1965, zum ersten Mal in unserer Kirche einem Brautpaar (Boese/Kloss) während der Brautmesse die Kelchkommunion gereicht wurde?

... vor 60 Jahren, am 19.05.1965, der Gesamtverband die Zustimmung der Pfarrei Heilig Geist zum Erwerb des Grundstücks an der Preussenallee 25 von den Steyler Missionaren zum Bau einer Kindertagesstätte gegeben hat? Der Gesamtverband trug die ganze Kaufsumme von 89.000 DM, eine Investition in die Zukunft, die sich bis heute auszahlt.

... vor 80 Jahren, am 20. Mai 1945, der erste Gottesdienst wieder in unserer Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg stattfand. In den Wochen und Monaten zuvor waren die Gottesdienste im Keller, in der Hauskapelle des Heilig Geist Kollegs, oder auch im Pfarrsaal.

... vor 35 Jahren, am 20.05.1990, unsere Orgel eingeweiht wurde? Erstellt wurde die Orgel von der Firma Rieger, Schwarzach/Dornbirn Vorarlberg (es ist die 3. Kirchenorgel in Heilig Geist).  Konzipiert wurde die Orgel von Christoph Möller. Frau Sabine Schweizer, die neue Kirchenmusikerin, beaufsichtigte den Aufbau. Der Aufbau erfolgte vom 19.02.1990 bis zum 11.04.1990. Abgenommen wurde sie vom Orgelsachverständigen, Prof. Heinemann, am 27.04.1990. Die Orgelweihe fand im Rahmen einer feierlichen Vesper durch Domprobst Otto Riedel statt, mit einem anschließenden kleinen Empfang und einer Orgelausstellung im Pfarrsaal. Die Orgel spielte im Rahmen der Einweihung Herr Martin Ludwig. (Im Jahr 1990 folgten weitere Konzerte, z. B. während des Katholikentages in Berlin, sowie am 27.06., 30.09., 11.11. und 09.12.1990). Als der Katholikentag in Berlin begann, war die Orgel fertig und wurde sehr bewundert. Der Kaufpreis der Orgel, einschließlich Honorare und Bankzinsen, betrug 565.228 DM. Er wurde finanziert durch den Erlös aus dem Verkauf der alten Orgel (100.000 DM), aus Spenden für die neue Orgel in der Zeit vom 1988 bis 1991 (339.998 DM). Der vorhandene drückende Fehlbetrag für die neue Orgel von 125.230 DM konnte im September 1991 durch eine unerwartete Erbschaft (Frau Schlumpp) beglichen werden. Seit 35 bringt nun unsere Kirchenorgel nicht nur Töne, sondern auch Herzen zu klingen, also ein Meisterwerk.

...vor 20 Jahren, am 23. Mai 2005, ein Leitbild für die Pfarrgemeinde Heilig Geist erstellt wurde, das beim gemeinsamen Wochenende in Schöneiche von PGR und KV am 29./30. April 2005 entworfen wurde? Es ist zu hoffen, dass der Geist des Leitbildes noch weiter wirkt, auch wenn die Exemplare möglicherweise in den Archiven verschwunden sind.

...vor 35 Jahren, vom 23. bis 27. Mai 1990 (Mittwoch bis Sonntag), der 90. Deutschen Katholikentag in Berlin stattfand. Unsere Gemeinde Heilig Geist diente beim Katholikentag als Zentrum für Kirchenmusik und Liturgie. Orte dieses Zentrums waren unsere Kirche, der Pfarrsaal, der Innenhof und die TPA (Theologisch-Philosophische Akademie) in der Westendallee 54 (der Standort wurde zum 01.08.1999 aufgegeben). Unser Jugendheim stand mit seinen Räumen dem Leitungsteam des Zentrums zur Verfügung. In dem sehr reichhaltigen Katholikentagprogramm in Heilig Geist stand unsere neue Orgel immer wieder im Mittelpunkt durch Orgel-Improvisationen und Konzerte, z. B. durch Prof. Theo Brandmüller oder Prof. Ludwig Doerr. Am Samstag, 26.05., war um 8 Uhr in der Eucharistiefeier Joachim Kardinal Meisner, Köln, Zelebrant und Prediger, mitgestaltet von der Jugendkantorei der Diözese Speyer.

 

...vor 40 Jahren, vom Mai bis Juli 1985, alle Kirchenbänke, alle Beichtstühle, die Sakristeitür, die Brüstung der Orgelempore, die grau gestrichen waren, abgebeizt wurden? Die Kosten für das Abbeizen, Schleifen, Lackieren für eine „Probebank“ durch eine Handwerksfirma waren zu hoch. Daher haben Ehrenamtliche unter der Leitung von Herrn Gerhard Spiewok die mühevollen und zeitaufwändigen Abbeizarbeiten an allem Graulackierten in der Kirche selbst durchgeführt. Unter der Sitzfläche einer Kirchenbank (von hinten gesehen auf der rechten Seite, z. Zt. als 3. Bank von vorn) sind die Namen der Helfer festgehalten. Vergessen wurde Günter Nowak. Es haben gelegentlich noch weitere Helfer mitgearbeitet. Dem Vernehmen nach haben die Herren Spiewok, Matczynski, Nowak und Meyer dabei die Hauptarbeit geleistet. Nach diesen Arbeiten bekamen die Kirchenbänke gepolsterte Kniebänke und Sitze. Die Gruppe hatte zuvor auch auf schwankenden Leitern - unter den allgegenwärtigen Blicken Br. Emmerans - die Kirchenwände innen neu gestrichen! Zugleich haben die dunklen Alt-Silberteile der Tabernakeltüren P. Rudi Fischer und Br. Schneider im September 1982 auf eigene Initiative bearbeitet und das helle Silber herausgearbeitet, so wie wir es heute kennen. Dieses Durchhaltevermögen dieser Leute aus unserer Gemeinde lässt heute noch unserer Kirche hell erstrahlen. So sieht wahre Hingabe aus, auch wenn sie nach Lösungsmittel riecht. Man kann nicht genug dankbar sein.