… vor 40 Jahren, etwa ab den Oktober 1986, jeden Freitagnachmittag sich eine immer größer werdende Schar von Kindern zum Singen traf? Zunächst war es eine kleine schüchterne Gruppe, die gelegentlich von der Empore im Kindergottesdienst ein paar Lieder sang. Mit der Anschaffung der kleinen Chororgel im Herbst 1984 war die Möglichkeit geschaffen, mit den Kindern in der Nähe des Altares zu singen. Die Entscheidung dafür fand vielerlei Bestätigung: Die Kinder waren nicht mehr Zuschauer aus der Ferne, sondern übten einen liturgischen Dienst am Altar aus. So wurde der Kindergottesdienst jetzt regelmäßig von einer Kinderschola mitgestaltet, die den Gesang der Gemeinde anführte und unterstützte. Immer mehr Kinder kamen seitdem zu den Proben und auch Frau Hechler und Frau Vitek arbeiteten seit dieser Zeit regelmäßig in der Gruppe mit. Später kamen Frau Christa Mordeja und Frau Susanne Stiegert-Krumhauer dazu.
… vor 50 Jahren, am 01.10.1976, unser Kirchenchor und der Chor von St. Bernhard, Dahlem, eine Chorgemeinschaft bildeten? Sie sangen abwechselnd in St. Bernhard und Heilig-Geist, längstens bis zum 24.10.1982, dem vorübergehenden „Ende des Kirchenchores“! Mit Herrn Möller blühte dann ab 01.01.1984 der Kirchenchor von Heilig Geist wieder als selbständiger Chor auf.
… vor 15 Jahren, vom 10. bis 14.10.2011 (Montag bis Freitag), zum ersten Mal in unserer Gemeinde und in unseren Räumen eine Religiöse Kinder-Woche (RKW) stattfand? Die Leitung hatte Frau Lydia Funke, unterstützt von 4 Erzieherinnen des Horts der Herz-Jesu-Schule und einer Praktikantin und zwei Müttern. Über 50 Kinder nahmen daran teil. Das ganztägige Programm stand unter dem Thema „…deine Farben sind das Leben“. Der Tag begann jeweils auf unserem Gelände um 8.30 Uhr und endete gegen 15 Uhr.
… vor 60 Jahren, am 11.10.1966, die Theologisch-Pädagogische Akademie (TPA) als Bildungs- und Weiterbildungseinrichtung des Bistums Berlin (seit 1994 Erzbistum) in unserer unmittelbaren Nachbarschaft eingeweiht wurde? Sie lag in der Westendallee 54 - das Grundstück erstreckte sich bis zur Oldenburgallee 14. Kardinal Bengsch nahm die Weihe vor und übergab die TPA ihrer offiziellen Bestimmung. Erster Direktor war Prälat Dr. Alfred Heyder. In der Aus- und Fortbildungsstätte für kirchliche Dienste wurden angehende Religionslehrer*innen, Katecheten*innen, Seelsorgshelfer*innen, später Gemeindereferenten*innen ausgebildet. Für Priester und Ordensfrauen gab es regelmäßige Fortbildungsangebote, ebenso für Erzieher*innen und Lehrer*innen an kirchlichen Einrichtungen. Die Kontakte zu unserer Pfarrei waren sehr eng, zumal die TPA bei Bedarf auch unseren Pfarrsaal und unsere Kirche mitbenutzen durften. Die Theologisch-Pädagogische Akademie hat zum 01.08.1999 – nach dem Mauerfall - den Standort in der Westendallee 54 aufgegeben, verzog nach Karlshorst in die Köpenicker Allee 39-57 und wurde dort zum 30.09.2006 aufgelöst. Anstelle der bisherigen Gebäude entstand zwischen der Westendallee und der Oldenburgallee eine dreiteilige Wohnbebauung.
… vor 45 Jahren zum Weltmissionssonntag 1981 (17. und 18.10.1981, Samstag / Sonntag) die Jugendlichen unserer Pfarrei eine große missio-Jugendaktion veranstalteten? Es gab ein Kinderfest für die Kinder von 6 bis 12 Jahren, eine „Reise durch die 3. Welt“, einen „Indienabend“ für die Jugend, mit Film, Preisrätsel, indischen Spezialitäten für Alt und Jung, eine Jugendmesse (am Sonntag) mit anschließendem großem Mittagessen. Die Missio-Jugendaktion brachte 6.456,25 DM (im Vorjahr 5.218 DM). Die Kollekte am Weltmissionssonntag erbrachte – zusätzlich – 6.206,07 DM. – Die Caritas-Sammlung Ende September 1981 ergab den Betrag von 14.640,04 DM (im Vorjahr 15.004,20 DM). Später wurde bekannt, dass die Jugendlichen aus unserer Pfarrei zum zweiten Mal nach 1979 mit ihren Aktivitäten im Missionsmonat Oktober den zweiten Preis bei der missio-Jugendaktion gewonnen haben. Hierzu zählte nicht nur die große Summe, die überwiesen werden konnte, sondern mehr noch die große Beteiligung der Pfarrei an den Veranstaltungen. Insgesamt halfen über 30 Jugendliche bei der Vorbereitung und der Durchführung des umfangreichen Programms. Die Teilnahme der Gemeindemitglieder war spürbar höher als in den Vorjahren. Der Indienabend wurde z. B. von 75 Gemeindemitgliedern besucht.
… vor 20 Jahren, am 17.10.2006, die Gründungsversammlung des Fördervereins zugunsten unserer Pfarrgemeinde Heilig Geist stattfand? (Siehe auch 10-Jahr-Feier am 11.09.2016). Etwa 30 Gemeindemitglieder trafen sich im großen Saal des Jugendheimes unter Federführung unseres Gemeindemitglieds Notar Stefan Bonde. Die finanziellen Spielräume unserer Kirchengemeinde wurden immer enger. Um die vielen Aktivitäten unserer Gemeinde auch in Zukunft sichern zu können wurde dieses Vorhaben auch vom PGR und KV sehr unterstützt.
… vor 95 Jahren, am 18.10.1931, der erste Spatenstich für das Kollegsgebäude und für die Heilig-Geist-Kirche in der Bayernallee 28 erfolgte? Der Tag wurde festlich begangen, denn es war insofern ein denkwürdiger Tag, dass endlich aus den Behelfsstationen eine eigene Kirche und ein eigenes „Pfarrhaus“ Wirklichkeit werden sollten. Vorher waren Pfarrer, Kaplan und Seelsorgshelferin (Schwester Käthe) an 3 verschiedenen Orten. Nach anstrengenden und arbeitsreichen Wochen und Monaten war die neue Kirche und das sogenannte "Pfarrhaus“ (Heilig-Geist-Kolleg) am 18.Dezember 1932 fertig.
… vor 5 Jahren, am Montag, dem 18.10.2021, abends der Auferstehungsgottesdienst unter Chorbegleitung für den am 07.10.2021 unerwartet verstorbenen Herrn Prof. Dr. Manfred Stiebler gefeiert wurde? Anschließend lud die Trauerfamilie zu einem Treffen mit Imbiss im Pfarrsaal ein. Die Beerdigung von Herrn Dr. Stiebler war dann am kommenden Tag auf dem Friedhof in Alt-Schmargendorf im engsten Familienkreis. Frau und Herr Stiebler waren als Pfarrgemeindemitglieder immer in der Gemeinde präsent und große Förderer unserer Kirchenmusik.
… vor 20 Jahren, am Sonntag, dem 22.10.2006, um 10 Uhr im Rundfunk des RBB der Gottesdienst aus unserer Kirche mit den Chören von Heilig Geist übertragen wurde?
… vor 35 Jahren, im Herbst 1991 der Gebets- und Bibelkreis gegründet wurde? Er trifft sich auch heute noch an zwei Montagen im Monat um 19.30 Uhr in der Seitenkapelle. Frau Elisabeth Otzen und Frau Petra Schlüter schreiben dazu: „Im Herbst 1991 fand in unserer Gemeinde ein 10-wöchiges Glaubensseminar mit P. Hubertus Tommek SJ statt, an dem 60 Gemeindemitglieder teilnahmen. Durch dieses Seminar entdeckten wir unseren Glauben neu – er wurde belebt und wir beschlossen, uns weiterhin regelmäßig zu treffen, um ihn miteinander zu teilen. Die Bibel, als Gottes heilendes und wegweisendes Wort zu uns wurde nun zum Fundort. An den gemeinsamen Abenden teilen wir das Sonntagsevangelium….“
… vor 60 Jahren, am 26.10.1966, unsere Jugend in der Aula der Erich-Hoepner-Schule - heute: Heinz-Berggruen-Gymnasium, Bayernallee 4 - mit großem Erfolg den “Kaiser vom Alexanderplatz“ aufführte? Die Spielschar hatte mit diesem Theaterstück Anfang Oktober eine Reise durch Westdeutschland gemacht, um für den Neubau unseres Jugendheimes zu sammeln. Dieses konnte dann am 13.03.1971 eröffnet werden.
… vor 5 Jahren, ab Sonntag, dem 31.10.2021, das Corona-Hygienekonzept etwas gelockert wurde, obwohl die Inzidenzzahlen in letzter Zeit wieder stiegen? Im Freien entfiel dann ab sofort die Maskenpflicht beim Singen. Bei den Gottesdiensten in der Kirche wurde weiterhin durchgängig die Maske getragen, dafür konnten die Mindestabstände (von 1,5 m) auf einen Meter reduziert werden. Die Veranstaltungen in unseren Räumen mussten nach der 3G- oder auch 2G-Bedingungen (geimpft, genesen, getestet) stattfinden. Die jeweiligen Verantwortlichen bzw. Gruppen entschieden, welches Konzept genutzt wird. Bei 2G-Veranstaltungen entfielen Mindestabstand und Maskenpflicht. Die Chöre entschieden, unter welchen Bedingungen sie probten und sangen.
… vor 5 Jahren, am Sonntag, dem 31.10.2021, der Freundeskreis zur Förderung der Kirchenmusik in der Kirchengemeinde Heilig Geist tagte? Auf dieser Jahresversammlung wurde auch der Vorstand gewählt. Der neue Vorstand blieb der alte Vorstand: Herr Egbert Richard Schimmerohn, Vorsitzender, Frau Erika Zeppezauer und Herr Dr. Adrian Funke, Stellvertretende Vorsitzende, Frau Annegret Hölscher, Kassenwartin. In diesem Jahr (2026) hat nun Herr Dr. Adrian Funke den Vorsitz übernommen und Herr Schimmerohn ist sein Stellvertreter. Erika Zeppezauer, die sich schon bei der Gründung vor 31 Jahren im Verein engagierte und die letzten 25 Jahre Mitglied im Vorstand war und damit den Verein sehr prägte und viel Gutes bewirkte, ist ausgeschieden. Für sie konnte Dorothea Thévoz als neues Vorstandsmitglied gewonnen werden. Der Verein hat eine kleine Mitgliederzahl, die aber eine große Wirkung erzielt. Bereits seit vor der Gründung im Jahr 1995 konnten in jedem Jahr kleinere und größere Projekte der Kirchenmusik gefördert werden. Die Anschaffung von Instrumenten, Technik für die Tonübertragung im Garten, die Förderung von Chorfahrten und vor allen Dingen die großzügige Förderung des jährlichen Adventskonzerts wären ohne den Freundeskreis nicht möglich gewesen. Über viele Jahre fand fast jährlich ein großes Kindermusical statt. Die Ausstattung, die Anschaffung der Requisiten und des Notenmaterials, immer war der Freundeskreis dafür ansprechbar. Hier wurden sogar Auftragskompositionen erteilt. Auch das Chorstück „Wart auf mich“, das bei der Gedenkfeier 2003 von unserem Jugendchor im Deutschen Bundestag (Volkstrauertag, 16.11.2003) uraufgeführt wurde, war eine Auftragskomposition des Freundeskreises. Und ohne die Mitfinanzierung der Instrumentalisten und Solisten für die großen Orchestermessen durch den Freundeskreis wären die vielen feierlichen Festgottesdienste an den Hochfesten nicht möglich gewesen.
