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Wussten Sie schon, dass ... (September 2026)

… vor 55 Jahren, mit Wirkung vom 01.09.1971 die Kuratie Heilig Geist vermögensrechtlich selbständig wurde? Sie erhielt einen eigenen Kirchenvorstand (Bescheid vom 25. August 1971). 1. Vorsitzender: P. Franz Koitka, 2. Vorsitzender: Dr. Gerhard Knop (der Vater von Barbara Merks). Zuvor war die Kuratie, mit Wirkung vom 01.11.1936, eine kirchlich-seelsorglich selbständige Kuratie Heilig Geist im Pfarrverband von Herz Jesu in Berlin-Charlottenburg. (Bescheid vom 23.10.1936). Der jeweilige Leiter der Kuratie hieß regulär Kuratus. Ihm konnte aber der Titel „Pfarrer“ verliehen werden. Wir können davon ausgehen, dass ab 01.09.1971 in Heilig Geist der Titel „Pfarrer“ gebraucht wurde. Erst am 11.04.2006, mit Wirkung vom 01.04.2006, wurde die Kuratie Heilig Geist zur Pfarrei erhoben. Durch die Erhebung 1971 wurde auch die Pfarreigrenze neu geregelt. Die Katholiken, die zwischen der Ahornallee, Knobelsdorffstraße, Königin-Elisabeth-Straße und Spandauer Damm wohnen, wurden der Kuratie St. Kamillus zugeteilt.

… vor 40 Jahren, am Sonntag, dem 07.09.1986, das silberne Ordensjubiläum von Br. Meinolf Stohl und Br. Franz Schneider besonders ausgezeichnet wurde? Kardinal Dr. Joachim Meisner kam höchst persönlich und feierte die Festmesse. Der Hintergrund: Joachim Meisner und Meinolf Stohl arbeiteten in jungen Jahren gemeinsam in der Jugendarbeit Ostdeutschlands. Danach folgten sie unterschiedlichen geistlichen Berufungen – die eine Kariere ging hoch hinaus, die andere blieb bodenständig. Bei der Festmesse sang und musizierte der Kirchenchor. Frau Gabi Schmid brachte dazu auch eine 24-seitige Sonderausgabe mit dem Titel „Leben aus dem Geist Gottes“ heraus.

… der Kirchenbauverein vor 40 Jahren bis 08.09.1986 Einnahmen von 20.531,00 DM und Ausgaben von 20.512,42 DM hatte? Daneben fielen Kosten an für Kirchenbänke und Türen der Kirche, die zu Schleifen, Beizen und Lackieren etc. waren, dazu Sitz- und Kniepolster mit Gesamtkosten von 61.745,35 DM, welche durch Spenden an den Kirchbauverein (19.802,28 DM) und an die Pfarrkasse (41.943,07 DM) gedeckt wurden. Die Kirche wurde dann 1988 renoviert und ist bis heute weitgehend unverändert. 

… vor 35 Jahren, ab 09.09.1991, in unserer Gemeinde ein Glaubensseminar unter Leitung von P. Hubert Tommek SJ begann? Es fand jeweils Montagabend statt. – Vor 25 Jahren, ab Montag, dem 24.09.2001, hielt P. Tommek SJ nochmals ein mehrwöchiges Glaubensseminar in der Gemeinde Heilig Geist. Er gab neue Impulse zu „Die Kunst zu leben – Weisheit aus dem christlichen Glauben“.

… vor 45 Jahren, am 10.09.1981, P. Bernhard Lammerding SVD als elfter Pfarrer in Heilig Geist begann? Er war der Nachfolger von P. Thüning SVD, der am 15.12.1980 im Alter von 48 Jahren unerwartet im nahegelegenen St. Hildegard-Krankenhaus verstarb. Am 04.12.1981, kam P. Rudi Fischer SVD vom Missionshaus St. Arnold, Neuenkirchen, als Kaplan, hauptsächlich für die Jugendpastoral.  – Mit Wirkung vom 1.12.1981 hatte der Provinzialrat der Steyler Norddeutschen Provinz den bisherigen Kaplan von Heilig Geist, P. Reinhard Priesnitz SVD, als Kaplan nach Goch an den Niederrhein versetzt. Da er zunächst seinen Urlaub antrat und Exerzitien machte, verabschiedete er sich Anfang Januar 1982 von unserer Pfarrgemeinde. – Kaplan Rudi Fischer gab am 30.11.1983 sein Priesteramt auf und heiratet Frau Ingrid Martiny, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates. Das Thema „Zölibat“ wurde von Pfarrangehörigen mit pro und contra heftig diskutiert.

… vor 5 Jahren, wäre Kardinal Alfred Bengsch 100 Jahre alt geworden wäre? Unser Kinderchor unter Leitung von Christoph Möller war für den Freitag, dem 10.09.2021, eingeladen, bei einem Dankgottesdienst im Garten des Seniorenheims, für das er der Namensgeber ist, zu singen. Schon bei der Abfahrt des Kinderchores in Heilig Geist zog ein mächtiges Gewitter auf. Der Gottesdienst musste leider kurz vor Schluss abgebrochen werden. Die Kinder hatten sich so darauf gefreut, zum Schluss das Geburtstagslied: „Heute kann es regnen, stürmen oder schneien“ zu singen. Aber es war schön, dass sie endlich – trotz Corona - mal wieder als Chor unterwegs waren!

… vor 20 Jahren wurde der „Förderverein Heilig Geist“ gegründet. Das 10jährige Jubiläum wurde am Sonntag, dem 11.09.2016, nach dem vom Kinderchor lebendig mitgestalteten 10 Uhr-Gottesdienst, gefeiert. Der Förderverein hatte zu diesem Fest – bei herrlichem Wetter - in unseren Innenhof geladen und dazu ein exzellentes Bläser-Oktett engagiert. Ein Hochgenuss. Durch die Arbeit des Fördervereins wurden in den letzten Jahren viele Projekte der Gemeinde bzw. von Gemeindegruppen unterstützt oder überhaupt erst möglich gemacht. So wurde zum Beispiel der „Bruder Emmeran-Platz“ neugestaltet, Spielmaterial, wie Tore und Tischtennisplatten, für die Kinder angeschafft. Zeltmaterial für die neu gegründete Pfadfindersiedlung finanziert und vieles mehr. Der Förderverein ist ein Segen für die Arbeit der Gemeinde Heilig Geist.

… vor 40 Jahren, am 12.09.1986, P. Hermogenes (Emmanuel) Bacareza SVD nach hier kam? Er war neben einigen Aktivitäten in unserer Pfarrei für Aufgaben in der philippinischen Sonderseelsorge freigestellt. P. Bacareza war in Deutschland kein Unbekannter. Er hatte 1971 in München seine Doktorarbeit geschrieben und war in der Zwischenzeit als Professor an der Universität in Manila tätig. – P. Bacareza gab als Philippinen-Seelsorger jede Woche das englischsprachige Informationsblatt „Chaiplan’s Newsletter“ für Philippinos kostenlos heraus. Dieses konnte auch von Gemeindemitgliedern bezogen werden. Seine Nachfolger ab 1996 als Philippinenseelsorger: P. Erasio Flores (1996-01.04.2004), P. Adonis Narcelles (01.04.2004-29.07.2011), P. Simon Boiser (04.08.2011-31.10.2013), P. Tranquilino de Ocampo (01.11.2013-31.05.2024), P. Simon Boiser (seit 01.06.2024).

… vor 30 Jahren, am Samstag/Sonntag, 14./15.09.1996, über 40 Kinder des Kinderchores den Jahresausflug mit einer Übernachtung in unserem Jugendheim verbrachten? Am Samstag früh starteten sie bei gutem Wetter mit dem Bus nach Wannsee, setzten über die Havel und spielten und probten abwechselnd am Nachmittag auf dem Grundstück einer Familie in Gatow. Nach der kurzen Nacht (Nachtwanderung) standen die Kinder trotzdem am Sonntag frisch vorne am Altar und gestalteten den 10-Uhr-Gottesdienst in unserer Kirche mit.

… sich vor 40 Jahren die Choralschola vom 19. bis 22.09.1986 erstmals auf Fahrt begab und Berlin Richtung Andechs, dem heiligen Berg Bayerns, verlassen hat? Höhepunkt des Aufenthalts war am Sonntag, dem 21.09.1986, das lateinische Choralhochamt in der Andechser Wallfahrtskirche. Das Gemeinschaftserleben war nicht nur für die Teilnehmer fühlbar, sondern für alle sichtbar, da die Sänger im Talar und Rochett auftraten. Zudem feierte der Pfarrer der Heilig-Geist-Gemeinde, P. Bernhard Lammerding SVD, die hl. Messe. 30 Jahre später (2016) fuhr die Schola nochmals zum Heiligen Berg nach Andechs. Sie wohnten im Schloss Fürstenried. Seit 1983 gibt es in Heilig-Geist wieder eine Choralschola (sie wurde 1950 gegründet). Unter der Leitung von Christoph Möller, dem Kirchenmusiker der Gemeinde, haben sich rund 15 Männer zusammengefunden, die sich dem Choralgesang verbunden fühlen. In nahezu regelmäßigen Abständen gestaltet die Schola das sonntägliche Hochamt. Ab 1986 fuhr die Choralschola jedes Jahr ein anderes Ziel an. 2001 gab es allerdings intensive Diskussionen, ob man wenige Tage nach dem verheerenden Terroranschlag auf die USA, am 11.09.2001, sich am 23.09.2001 doch auf die 15. Jahresfahrt – immerhin ein Jahr nach ihrem 50-jährigen Bestehen – diesmal mit 21 Männern der Heilig-Geist-Gemeinde aufbrechen sollten. Der ehemalige Pfarrer von Heilig Geist, Bernhard Lammerding, und jetzige Pfarrer in Fridolfing in Oberbayern, in der Nähe von Traunstein und Chiemsee, hatte eingeladen. Die Choralschola entschied sich dann doch zur Fahrt und gestaltete an diesem Sonntag den Gottesdienst in der übervollen Pfarrkirche mit mehr als 650 Sitzplätzen mit. Am Tag zuvor konnte die Schola in der Franziskaner-Kirche in Salzburg die Vorabendmesse mitgestalten. Die Choralschola hat es als Zeichen besonderer Gastfreundlichkeit empfunden, dass sie vier Tage lang in dem Benediktinerkloster leben durfte und auf diese Weise Eindrücke sammeln konnte, die sonst der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

... vor 30 Jahren, am Freitag, dem 20.09.1996, die Choralschola unserer Gemeinde, zum 10. Mal in Folge auf Jahresfahrt ging? Diesmal ging es zum Osten, zu den Ursprüngen des Berliner Katholizismus. Das erste Ziel hieß Trebnitz, dem Wallfahrtsort mit der Ruhestätte der hl. Hedwig. Hier erklang zum ersten Mal das vierstimmiges „Ave Maria“ für Männerchor, das sich zum „Fahrtenschlager“ entwickeln sollte. In Ohlau, dem Geburtsort Bernhard Lichtenbergs, wurde kurz Halt gemacht. Das Quartier war das Kloster der grauen Schwestern in Neiße, dem schlesischen Rom. Hier feierte die Choralschola mit den Schwestern ein feierliches Choralamt. Die Rückfahrt führte über Breslau, wo die Choralschola zum letzten Mal auf dieser Fahrt im Dom ihre Stimmen erklingen ließen.

… vor 20 Jahren, am 20.09.2006, in diesem Jahr in unserer Pfarrgemeinde die Interkulturelle Woche 2006 (früher „Woche der ausländischen Mitbürger“) eröffnet wurde? Sie stand diesmal unter dem Thema „Miteinander Zusammenleben gestalten“. Was besonders zu erwähnen ist: Eine eindrucksvolle Kulisse für diesen Eröffnungsgottesdienst bot ein inspirierendes Kunstwerk, welches im Chorraum unserer Kirche aufgestellt wurde und dort bis Ende Oktober zu sehen war. Es trug den Titel „Die Welt an einem Tisch“. Das Werk war 13 Meter breit und stellte einen halbrunden Tisch mit 23 Personen unterschiedlicher Hautfarben und Nationalitäten dar: ein gemeinsames Mahl der Liebe und des Friedens. Es wurde geschaffen von dem Künstler und Lehrer Michael Görler aus Hattingen an der Ruhr in Zusammenarbeit mit 14 Malerinnen und Malern. - Die Philippinische Gemeinde bot während der interkulturellen Woche zusätzlich ein besonderes Programm.

,,, vor 65 Jahre, am 21.9.1961, alle Steyler Mitbrüder und viele Gemeindemitglieder an der feierlichen Amts-Einführung des neuen Bischofs Dr. Alfred Bengsch in der St. Matthias-Kirche teilnahmen. Er war der sechste Bischof des Bistums. Die bisherigen Berliner Diözesanbischöfe waren: 1930 – 1933 Bischof Christian Schreiber; 1933 – 1935 Bischof Nikolaus Bares; 1935 – 1950 Konrad Kardinal v. Preysing; 1951 – 1956 Bischof Wilhelm Weskamm; 1957 – 1961 Julius Kardinal Döpfner.

… vor 30 Jahren (22.09.1996) die Pfarrgemeinde einen neuen Flügel zum Preis von 10.000 DM für den Pfarrsaal anschaffte?

… vor 15 Jahren, am Donnerstag, dem 22.09.2011, Berlin einen zweiten Papstbesuch erlebte? (Der erste Papstbesuch war vor 30 Jahren, am 23.06.1996 durch Papst Johannes Paul II.) Papst Benedikt XVI. feierte eine heilige Messe im vollbesetzten Olympiastadion. In den letzten Monaten davor kümmerte sich P. Waldemar Weniger mit wachsender Begeisterung um die Anmeldungen für die Teilnahme an der heiligen Messe mit dem Papst und mit dem Verteilen der Eintrittskarte für diesen Gottesdienst. Selbst mehrere unserer Anbetungsschwestern verließen ihre Klausur und kamen zum Gottesdienst. Da das Olympiastadion im Gebiet der Heilig Geist Pfarrei steht, war es für die Pfarrei ein „Ereignis dieses Jahrhunderts“. Der Kirchenchor und die Ministranten unserer Pfarrgemeinde wirkten aktiv bei dem Gottesdienst mit. Das Leitwort des Papst-Besuches lautete: „Wo Gott ist, da ist Zukunft.“ In der Predigt rief der Papst die Gläubigen auf, zu ihrer Kirche zu stehen.

… vor 5 Jahren, am Mittwoch, dem 22.09.2021, der Grundstücksbegrenzungszaun an der Kreuzung Bayernallee – Oldenburgallee neu errichtet wurde, mit einem neuen Grundstückstor? Der Zaun ersetzte den inzwischen stark angerosteten, und nicht mehr stabilen Zaun vom Mai 1976. Am gleichen Tag kam auf Antrag des Kollegs der Baumsachverständige, wegen unserer riesigen Hybrid-Pappel (Populus x „Canadensis“), die ebenfalls direkt an der Kreuzung Bayernallee – Oldenburgallee stand. Sie hatte eine sehr starke Wurzelwucherung und beschädigte immer wieder unsere Hof-Pflasterung, ebenso unser Kanalsystem. Da der Baum einen gesunden Eindruck machte, war der Bausachverständige schließlich nur auf Drängen bereit, Baum-Bohrungen (Bohrwiderstandsmessung) zu machen. Dabei stellte er überraschend fest, dass beide Bohrungen im Stamm-Inneren eine Höhlung zeigten. Die stabile Restwandstärke wurde deutlich unterschritten. Auch unten im Wurzelbereich war der Baum hohl. So musste der Baum laut Gutachten bis Ende 2021 gefällt werden. Kurzfristig war dies nicht möglich, weil dort in 2 Meter Höhe in einer Höhlung Hornissen sich brütend eingesiedelt hatten. Am 13.12.2021 kamen dann die Baumkletterer und trugen den Baum Stück für Stück ab. Die aufsehenerregende Aktion dauerte 4 Tage. Am 29.12.2021 wurde dann noch die Stubbenrodung vorgenommen.

… vor 10 Jahren, am Sonntag, dem 25.09.2016, der Kirchenchor und der Singekreis von Heilig Geist den Segnungsgottesdienst für Paare in der St. Hedwigs-Kathedrale mitgestalteten? Die Kathedrale war bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit der Einzelsegnung der Paare ging der Gottesdienst fast zwei Stunden. Auf dem Platz hinter der Kathedrale gab es anschließend einen Empfang für alle.

… vor 15 Jahren, am Freitag, dem 30.09.2011, die Schwestern Unserer Lieben Frau (Provinz Coesfeld) ihre Berliner Ordensniederlassung in der Ahornallee 33 schlossen? Um 10.30 Uhr war in unserer Kirche ein Dankgottesdienst für ihr segensreiches Wirken zum Wohle der Katholischen Theresienschule und der Katholischen Schule Liebfrauen.