… vor 5 Jahren aufgrund des harten Lockdowns durch die Corona-Pandemie unsere Sternsinger nicht von Tür zu Tür oder in die Einrichtungen gehen konnten, ebenfalls nicht auf Märkte, sowie in den U-Bahnen und in der Öffentlichkeit in Erscheinung treten konnten? So wurden drei Aktionen "Segen to go" im Pfarrgarten veranstaltet. Und zwar am Freitag, dem 01.01.2021, um 15 Uhr, Samstag, dem 02.01.2021, um 16 Uhr und Sonntag, dem 03.01.2021, um 11 Uhr. Auch Touren der älteren Jugendlichen in ausgewählten Einfamilienhausgegenden, bei denen keine Gebäude betreten werden mussten, waren geplant, aber schließlich auch nicht möglich. Daher gingen Erwachsene mit dem Segen zu den Pflegeheimen, die wir sonst besuchen und auch in die Geschäfte auf der Reichsstraße, die offen hatten und die erwachsenen „Sternsinger“ empfangen haben. Dabei ging es aber nicht so sehr um die Spenden, sondern um den Segen und die Verbundenheit. Ebenso standen bis Mitte Januar in der Kita und im Pfarrbüro Büchsen. Angesichts dieser Situation war das Spendenergebnis in Höhe von 14.559 € sensationell. Damit hatte niemand gerechnet. (Sternsinger 2020: 20.741,07 €; 2019: 19.646,16 €; 2018: 19.324,16 €; 2017: 16.604,03 €). Auch eine inhaltliche und gemeinsame Vorbereitung auf die Sternsingeraktion war nicht möglich. Daher wurde den Sternsinger-Kindern ein Sternsinger-Film angeboten, der zu Hause angeschaut und in der Familie besprochen werden konnte. Das Sternsinger-Organisationsteam war, wie in den vorigen Jahren: Lydia und Adrian Funke, Sibylle und Burkhard Rooß.
… vor 5 Jahren Covid-19 (Corona-Pandemie) ins zweite Jahr ging? Ab Mitte Mai 2021 wurde die neue Delta-Variante des Corona-Virus von der Weltgesundheitsorganisation als besorgniserregende Variante eingestuft (erstmals im Oktober 2020 in Indien nachgewiesen). Ab Juli 2021 war Delta die bestimmende Variante weltweit und in Europa; in Deutschland hatte sie Ende August 2021 einen Anteil von 99,3 %. Am 24. November 2021 wurde dann über die neueste Variante, die „Omikron“, berichtet (sie wurde in Südafrika erstmals nachgewiesen). Sie breitete sich genauso schnell aus und wurde als noch gefährlicher eingestuft. Tatsächlich entstanden innerhalb nur eines Monats weltweit Hochrisikogebiete, eben Virusvariantengebiete mit erschwerenden Corona-Einreiseverordnungen. Diese beiden Varianten prägten die 2. Hälfte des Pandemie-Jahres 2021. Die Pandemie wurde in Deutschland erst im Sommer (ab Juni 2021) durch Impfen spürbar eingedämmt. Die Gottesdienste wurden alle – mit den coronabedingten Einschränkungen – durchgehend im Jahr 2021 angeboten. Ab Palmsonntag 2021 war wieder überwiegend sonntags der erste Gottesdienst in unserem Innenhof, bis einschließlich Sonntag Christ König (21.11.2021), mit wenigen Ausnahmen, wenn es z. B. regnete oder sehr heiß war. Die Gottesdienste im Innenhof wurden bei mildem und sommerlichem Wetter sehr gut besucht. Der Gottesdienstbesuch in der Kirche war – coronabedingt (auf 60 - 80 Personen beschränkt) – sonntags um 50 % geringer geworden (im philippinischen Gottesdienst um 40 %) und werktags um 30 %. Auch vor der Coronazeit ging der Gottesdienstbesuch bereits zurück. In unserer Kirche standen weiterhin vor dem Altarraum als einladende Geste die große Schale für Kerzenopfer, ein Körbchen zum Ablegen von Gebetsanliegen, Kärtchen mit Schriftworten, die Kirchenbesucher für sich persönlich mitnehmen konnten, außerdem lief durchgehend in der Kirche, auf das Kirchenjahr abgestimmte, Hintergrundmusik. Trotz Corona haben viele Aktionen in der Gemeinde stattgefunden: Fastenpredigten, musikalische Andachten, Fastenaktion der Kinderkirche und der Familienliturgie, Passionsandachten, ökumenischer Kreuzweg, Kreuzweg durch die Murellenschlucht, Kinderkirchen-Kreuzweg, Palmsonntag bis Ostermontag durch die Familienliturgie, Auferstehungsfeier auf dem Drachenberg, online Impulse. Br. Theo hat während der Fastenzeit und in den ersten beiden Osterwochen den Altarraum der Kirche ansprechend gestaltet. Zuvor und anschließend haben den Kirchenschmuck in bewährter Form Christel und Kai Vennewald übernommen.
… sich vor 5 Jahren coronabedingt auch ein neues Gottesdienstformat entwickelt hat, die „musikalische Andacht“, am Mittwoch? Im ersten harten Lockdown (ab 15.03.2020) fand nachmittags in der Kirche Orgelmusik durch Christoph Möller statt. Bald haben Ordensmitglieder um 18 Uhr in der Kirche den Angelus gebetet und vorher und nachher erklang Musik. Es fanden sich dazu regelmäßig Kirchenbesucher ein. Aus dem Angelusgebet entstand die „Mittwochsmusik“. In einer schlichten Andacht war viel Raum für unterschiedliche musikalische Formate: Orgelmusik, Instrumentalsolisten, Ensembles in unterschiedlicher Besetzung luden in der ersten Hälfte des Kirchenjahres (2020/2021) 16-mal mittwochs dazu ein. Die Mittwochsmusik wurde in der zweiten Jahreshälfte 2021 weiter fortgesetzt, 12-mal, z. B. durch den Kirchenchor Heilig Geist, den Jugendchor, durch Querflöte mit Konzertgitarre, das Billroth Quartett, durch Orgelsolo, den Kinderchor, Kirchenchor Karl Borromäus, das Oboen-Trio Martin Kögel, durch Familie Schmitz-Stevens etc. Insgesamt gab es 53 musikalische Andachten (2020-2023) in diesem Format unter Leitung von Christoph Möller.
… sich vor 5 Jahren, nach den geltenden Corona-Abstandsregelungen während des gesamten Jahres 2021 maximal 60 – 80 Personen in unserer Kirche pro Gottesdienst zugelassen waren? (Die Zahlen variieren, weil z. B. Familienmitglieder keine Abstände zueinander einhalten müssen und damit mehr Gottesdienstbesucher eingelassen werden konnten).
… vor 135 Jahren, 1891, P. Johannes Janssen, der Bruder Arnold Janssens (Gründer der Steyler Missionare), für Berlin als Ort der künftigen Niederlassung im Osten Deutschlands plädierte? Die übrigen Mitglieder der Generalleitung blieben bei ihrer Option für Schlesien, d. h. für Neisse. (Alt, Arnold Janssen, Rom 1999, S. 468). Es gab vor 130 Jahren, 1896, sogar bereits einen öffentlichen Ruf nach einem direkten Einsatz der Steyler Missionare in Berlin, und zwar in der Arbeiterseelsorge. Vgl. MÄRKISCHE VOLKS–ZEITUNG, Berlin, 18. November 1896, VIII. Jahrg. Nr. 268, 1 Seite.
… vor 105 Jahren, anlässlich der "Christus Vorträge", die P. Wilhelm Schmidt SVD (1868 – 1954), der bedeutende Sprachwissenschaftler und Ethnologe, in Breslau hielt, dieser im Jahre 1921 mit dem damaligen Pfarrer von Charlottenburg, Bernhard Lichtenberg, zusammentraf? Letzterer äußerte bei dieser Gelegenheit die feste Absicht, von der großen Herz Jesu-Gemeinde, zu der ganz Charlottenburg gehörte, eine Reihe Tochtergemeinden abzuzweigen. Charlottenburg zählte damals ca. eine halbe Million Einwohner, darunter ca. 40 000 Katholiken. Für diese war die aus der Kulturkampfzeit kommende Herz Jesu-Kirche in der Lützowstraße, jetzt Alt Lietzow, im Rücken des Charlottenburger Rathauses in jeder Hinsicht ungenügend. Den Plan, eine große Kirche zu bauen, hatte der Pfarrer wohl deshalb aufgeben müssen, weil die räumliche Ausdehnung von Charlottenburg ihn dazu zwang. P. Wilhelm Schmidt griff die Gedanken von Pfarrer Lichtenberg freudig auf. Er drängte die Steyler Generalleitung, eine Niederlassung in Berlin zu gründen.
… bereits vor 95 Jahren sehr oft Religiöse Wochen in der Kuratie/Pfarrei Heilig Geist gehalten wurden? So im Jahr 1931 von P. Senge SVD, 1933 von einem ungenannten Herrn, 1934 von P. Eymael SVD, 1936 von P. Holzapfel SVD, 1944 von P. Pfitzner SVD, 1945 von P. Lichy SVD. Dazwischen lagen noch viele anderen kirchliche Veranstaltungen, Einkehrtage, Predigtwochen und wie sie alle genannt werden mögen.
… sich vor 90 Jahren, 1936, die Steyler Anbetungsschwestern in der Bayernallee 31 niedergelassen hatten? Die Kirche wurde erst am 5. Dezember des folgenden Jahres, 1937, auf das Patronat „Verkündigung Mariä“ eingeweiht.
… vor 85 Jahren, 1941 – zur Kriegszeit - das zweite Stockwerk des Kollegs und vier Räume im Dachgeschoß an die Militärverwaltung vermietet wurden? 600 Mark Miete wurde monatlich bis zum Kriegsende regelmäßig bezahlt. Das Verhältnis zu den Offizieren und den andern Angestellten war stets ein sehr gutes. Diese Lösung brachten den Vorteil, dass wir von der Gestapo nicht belästigt wurden.
… vor 75 Jahren (1951) im Heilig-Geist-Kolleg 11 Mitbrüder wohnten, dazu 4 weitere Mitbrüder auf Stationen innerhalb Berlins? Außerdem waren 11 Mitbrüder auf Außenstationen (Pfarreien) auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Auch in den folgenden Jahren blieb die Anzahl der Steyler Mitbrüder hoch.
… es vor 60 Jahren (03.01.1966) erstmals eine Ehrenamt-Dankfeier gab?
… vor 40 Jahren, am Freitag, dem 10.01.1986, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes und des Bauausschusses der Pfarrei um 16 Uhr ins „Lampenzimmer“ – heute „Sonnenzimmer“ - eingeladen waren? Es ging um eine erste Besprechung zur Renovierung unserer Kirche. Mit von der Partie waren die Herrn Diözesanbaudirektor Hermann Jünemann und Herrn Dombaumeister Architekt Schädel, Würzburg. Die Renovierung der Kirche, so wie wir sie heute kennen, erfolgte dann im Jahr 1988.
… vor 70 Jahren, am 13.01.1956, 12 Mitglieder der Pfarrei Heilig Geist einen Kirchenchor - neu - gründeten. Die Leitung hatte Gerhard Zodrow. Bereits 1947 wurde in der Chronik von einem Kirchenchor ausschließlich aus Pfarrmitgliedern berichtet. Auch wird der am 01.02.1939 angestellte Organist, Herr Bruno Kosubek, zugleich als Chordirigent bezeichnet. Damals sangen wohl auch Auswärtige (anderer Pfarreien) mit.
… vor 5 Jahren, am 13.01.2021, Br. Theo Becker und Marko Gazic, ein Duplex-Kabel vom Technikraum im Kollegsgebäude zum 2. OG im Jugendheim verlegten, sowie eine eigene Leitung vom Technikraum in den Jungendkeller? Damit wurde es möglich, dass das gesamte Jugendheim und der Außenbereich WLAN erhielt (was im gesamten Kollegs-Gebäude und in der Kirche bereits Standard war). Es könnten jetzt im Jugendheim außerdem weitere Telefon-Nebenstellen angeschlossen werden. - Später (03.05.2021) zog Marko Gazic das seit November 2020 provisorisch liegende Übertragungskabel von der Orgelbühne hausintern in den Pfarrsaal und dort unter der Decke in die hintere rechte Schranke-Ecke. Damit wurde die Übertragung von Gottesdiensten aus der Kirche in den Pfarrsaal sicherer. Regelmäßig wurde dies zu dieser Zeit (Corona-Einschränkungen) von der philippinischen Gemeinde genutzt.
… vor 15 Jahren, am 14. Januar 2011, bei der MDK-Prüfung (Qualitätsprüfung des medizinischen Dienstes und der Pflege) das Haus Malta (in unserer Gemeinde, Insterburgallee) die Note „Sehr gut“ erhielt und als Gesamtnote 1,1 ?.
… vor 5 Jahren, am 19.01.2021, Dr. Gerhard Knop (96) verstarb. Er und seine Familie sind seit über 85 Jahren mit der Pfarrei Heilig Geist eng verbunden. Herr Dr. Knop hatte sich seit der Erhebung der Heilig-Geist-Kuratie zur selbständigen Pfarrei (01.09.1971) in außerordentlich engagierter Weise um unsere Gemeinde gesorgt und verdient gemacht. Er war seit 1977 Ordensritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Als solcher hatte er entsprechende Verbindungen und konnte so 1983 Herr Christoph Möller als Kirchenmusiker anwerben. Herr Möller kam von Mater Dolorosa, Berlin-Lankwitz. Dr. Knop war von Anfang an (1971) bis 10.02.1983 zweiter Vorsitzender im Kirchenvorstand, dann schied er freiwillig aus. Er hatte sich unter anderem erfolgreich für den Erhalt der Herz-Jesu-Schule eingesetzt. Seit 24. Mai 1986 war Dr. Gerhard Knop auch Kommunionhelfer. Er sang in der Choralschola seit Beginn (1950) als Gründungsmitglied zusammen mit unserem Johannes Wehner. Am 03. März 2018 wurde Dr. Knop, damals war er knapp 94 Jahre alt, nach 68 „Dienstjahren“ zusammen mit Herrn Johannes Breier als Choralsänger verabschiedet. Auch im Kirchenchor war er längere Zeit Mitglied. Herr Dr. Knop war Zahnarzt, seine Praxis hatte er hier um die Ecke, Westendalle 58, wo er auch wohnte. Er war den Menschen zugewandt, sehr freundlich und aufgeschlossen.
… vor 65 Jahren, am 25.01.1961, in aller Stille unsere Kolpingfamilie ihre erste Zusammenkunft mit 12 Mitgliedern abhielt? Damit begann „unsere“ Kolpingsfamilie. Jeden Mittwoch tagten sie von nun ab in einem unserer Pfortenzimmer. Das Programm wurde genau festgelegt. Einmal war ein religiöser Vortrag, ein andermal ein Gesellschaftsabend, dann ein Referat zur Berufsförderung oder über staatsbürgerliche Erziehung. Die Gründung unsere Kolpingfamilie in Heilig Geist war ausschließlich das Werk unseres damaligen Steyler Frater Ferdinand Demes, der später auch als Kaplan das Jugendheim initiierte. Der Kuratus, P. Eidens, griff dies gerne auf. Am 01.02.1961, fand dann die Gründungsversammlung der Kolpingfamilie Heilig Geist statt. In unserer Pfarrgemeinde gab es auch vorher schon Kolpingmitglieder, sie gehörten jedoch zu Kolpinggruppen anderer Pfarreien. Männer der ersten Stunde waren: Horst Schulz, Anton Franik, Adolf Hacker, Norbert Schöps (bereits Kolping-Mitglieder), sowie Berthold Schimek, Peter Hausner, Johannes Wehner, Horst Stenzel, Horst Knosalla (als Neumitglieder). Am 26.02.1961 fand im kleinen Kreis in der Hauskapelle des Kollegs die offizielle kirchliche Gründungsfeier und Aufnahme der Neumitglieder mit dem Diözesanpräses P. Brenninkmeyer SJ statt. Am 14.05.1961 weiht dieser auch das neue Kolping-Banner. Zur Anregung des damaligen „Praktikanten“, Frater Ferdinand Demes SVD, im Jahr 1960, meinten Skeptiker: „Lange werdet Ihr Euch sicher nicht halten können“. Inzwischen ist die rührige Kolpingfamilie in der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Heute – nach 65 Jahren – ist die Kolpingfamilie in der Gemeinde immer noch ein fester Bestandteil und wird hoffentlich in Lebendigkeit weitere Jubiläen feiern können. Übrigens, vor 5 Jahren, am 05.02.2021, - die Kolpingfamilie Heilig Geist konnte ihr 60jähriges Jubiläum feiern, allerdings wegen des Lockdowns mit den strengen Hygienevorschriften der Corona-Pandemie nicht so, wie sie sich und wir uns das alle gewünscht hatten. Immerhin war das Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender, Johannes Wehner, mit seinen damals 92 Jahren ebenfalls mit dabei und konnte auf 65 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Im gemeinsamen Jubiläumsgottesdienst sprach Frau Ruth Anders im Auftrag des PGR am Schluss der Messe um 18 Uhr (Freitag): „Liebe Kolpingsfamilie, Ihre Gemeinde, die Gemeinde Heilig Geist, lässt Sie ganz herzlich grüßen und schickt Ihnen Dank und Segenswünsche zur heutigen Jubiläumsfeier. In unserer schnelllebigen und unsteten Zeit gibt es nicht viele Gemeindegruppen, die über so lange Zeit, 60 Jahre, zu ihren Aufgaben und Zielen stehen, sich zu ihrem Gründer bekennen und durch regelmäßige Treffen die Gemeinschaft pflegen. In Heilig Geist haben Sie über Jahre die Fronleichnamsfeiern organisiert und festlich gestaltet. Sie haben viele Pfarrfeste federführend ausgerichtet und waren und sind immer noch, bei vielen Gemeindeaktivitäten ansprechbar und eine verlässliche Säule. Kolping hat sich von Beginn an als Teil unserer Gemeinde verstanden. Aus Ihrer Mitte heraus beteiligen Sie sich aktiv in anderen Gemeindegruppen fördern das Gemeinschaftsgefühl und damit die soziale Verantwortung für die Menschen in ihrem Umfeld. Viele von Ihnen haben die Aufbruchsstimmung in der katholischen Kirche, nach dem 2. Vatikanischen Konzil, miterlebt. Es scheint, dass Sie mit diesem Schwung Heilig Geist mitgestaltet und geprägt haben.
Zwei Mitglieder möchte ich heute erwähnen. Besonders freut es uns, dass ein Gründungsmitglied dieses Jubiläum mitfeiert. Hannes Wehner und seine Mitstreiter ergriffen vor 60 Jahren die Initiative und gründeten eine Kolpingsfamilie in Heilig Geist. Als Ehrenvorsitzender ist er weiterhin aktiv und die Gemeinde dankt ihm dafür ganz herzlich. Großer Dank gilt auch dem derzeitigen Vorsitzenden, Hans Bading, der seit bald 20 Jahren die Geschicke der Kolpingsfamilie leitet und sich mit Ideenreichtum und unermüdlicher Energie für sie einsetzt. Abschließend möchte ich mit Worten von Adolph Kolping, die eine Lebenshaltung, die Ihre Lebenshaltung auf den Punkt bringen. ‚Die Zeit an sich betrachtet ist völlig wertlos, sie erhält den Wert für uns erst durch unsere Tätigkeit in ihr‘. Treu Kolping“. Dem ist nichts hinzuzufügen.
… vor 10 Jahren, der Pfarrer der Gemeinde Heilig Geist, P. Stanisław Madro, am 23.01.2016 beim Provinzial seinen freiwilligen Austritt aus der Steyler Ordensgemeinschaft erklärte und angekündigte, auch die Laisierung zu beantragen? Am 31.01.2016 teilte er der Gemeinde Heilig Geist nach dem 10-Uhr-Gottesdienst – bei dem er nicht mehr zelebrierte - seine Entscheidung mit und verabschiedete sich zugleich. Die Reaktion bei den Gottesdienstbesuchern auf diese Verkündigungen lag in der Spanbreite von „Verständnis“ bis zum „Tieftraurig“. Die Betroffenheit war überall zu spüren, aber auch der Respekt vor seiner Entscheidung. - Der Erzbischof von Berlin hatte sodann als Übergangsregelung für die Pfarrei Heilig Geist P. Paskalis Lolan Teli, der zugleich seit 1.1.2016 die indonesische Studentengemeinde in Berlin betreute, für drei Monate zum Pfarradministrator ernannt. Tatsächlich wurden aus diesen drei Monaten dann 10 Monate, bis P. Gerald Tanye die Pfarrei übernahm.
